Statement

Als freie Kunstmanagerin und Kuratorin befasst sich Wahlberlinerin Ann-Kathrin Rudorf kritisch mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen, mit Zeitgeist und System, die unsere Gesellschaft prägen, sowie mit der Reflexion der Zukunft von intermediären Strukturen, (Kunst)Produktion, Arbeitsbedingungen und Lebensweisen.

Ann-Kathrin Rudorf hat Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar, der Chung-Ang University Seoul, Südkorea und am University College for the Creative Arts Farnham, England studiert. An der Universität der Künste Berlin (UdK) hat sie sich im Rahmen ihres Masters auf die künstlerisch-kuratorische Arbeit mit freien Gruppen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen spezialisiert und mit einer Arbeit über die Geschichte der Kunstvereine und ihre gesellschaftliche Relevanz für ein demokratisches Gemeinwesen am Institut für Kunst im Kontext abgeschlossen.

Von 2014-2018 leitete sie das Internationale Atelierprogramm der Stadt Weimar zu den Themen: The Politics and Pleasures of Food (2014), Does Humor Belong in Art? (2015), The Art of Simulation (2016), A Romance with Revolution (2017) und Solidarity – Now more then ever (2018). Arbeitete von 2013-2015 für die Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin u.a. an Ausstellungsprojekten mit Neo Rauch (2013), Carsten Nicolai (2013), Christine Hill (2014), David Schnell (2014), Birgit Brenner (2014), Stella Hamberg (2015), Olaf Nicolai (Deutscher Pavillon, Venedig Biennale, 2015). Sie leitete von 2017-2019 die komunale Galerie der Stadt Bernau im Norden Berlin. Weitere kuratorische und redaktionelle Tätigkeiten für die HALLE 14 Leipzig, Künstlerhaus Bethanien Berlin sowie seit 2007 für die ACC Galerie Weimar.

Ann-Kathrin Rudorf ist Mitglied im Netzwerk Saloon – Women of Berlin’s art scene.